» Denn also hat Gott
die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben. «

Richard Wurmbrand – ein Zeuge Jesu

Die verfolgte Kirche aller Zeiten hat sich durch die jeweiligen Mächte und Gewalten nicht zum Schweigen bringen lassen, sondern den An- und Zuspruch des Evangeliums Jesu Christi notfalls unter Gefahr für das eigene Leben bezeugt. Richard Wurmbrand war solch ein Zeuge.

Richard Wurmbrand war jüdischer Abstammung und wurde unter der faschistischen Regierung Rumäniens (1940-1944) oft inhaftiert und geschlagen, weil er Jude und Protestant war. Mit der Machtübernahme durch die Kommunisten nahm die Verfolgung zu. Insgesamt verbrachte Wurmbrand 14 Jahre in Haft.

Nach 14 Jahren Gefängnis konnte Richard Wurmbrand zusammen mit seiner Frau Sabina und ihrem Sohn Michael das Land verlassen. Weltweit machte er dann auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam. Die Arbeit der Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK) und anderer Werke (Voice of the Martyrs) ist aus diesem Einsatz hervorgegangen.

In weit mehr als 60 Ländern dieser Welt leiden Christen. Schätzungen zufolge sind über 200 Millionen in Gefahr, bedrängt und verfolgt zu werden. Dennoch wächst die Gemeinde Jesu, allen Widerständen zum Trotz! Warum? Jesus sagt: „Ich will meine Gemeinde bauen und alle Mächte der Hölle können ihr nichts anhaben.“

Die HMK hilft, wo Christen leiden, zur Zeit mit rund 170 Projekten in 50 Ländern. Diese Projekte werden ausschließlich über Spenden finanziert. Im Magazin „Stimme der Märtyrer“ informiert die HMK über die Hilfsprojekte, lädt zur Fürbitte ein und berichtet über Glaubensvorbilder wie Richard Wurmbrand.

Die Stimme dieses mutigen Christuszeugen findet bis heute durch sein biographisches Buch „Gefoltert für Christus“ Gehör ...

Richard Wurmbrand

Krankheit und Kurswechsel

Menschen sollen nicht verloren gehen. Darum geht es! Das ist Gott das Wichtigste – dafür gab er seinen Sohn! Und seitdem geht er „dem verlorenen nach, bis er’s findet!“

Richard Wurmbrand war so einer, den Gott gefunden hat. Dabei ging Gott besondere Wege, gebrauchte einen Zimmermann in einem entlegenen rumänischen Bergdorf und nutzte eine Krankheitszeit. Wurmbrand schreibt: »Ich will keinen Jesus, den man errechnet und erklärt hat, sondern einen wirklichen Jesus.« Und tatsächlich, Jesus erreichte schließlich Wurmbrands Herz durch sein lebendiges Wort – die Bibel.

Das veränderte alles in Wurmbrands Leben. Endlich hatte er in Jesus das wahre Leben gefunden, jetzt wünschte er nichts sehnlicher, als möglichst vielen Kommunisten das Evangelium zu bezeugen.

Sabina, Richards Frau, war allerdings zunächst entsetzt über den radikalen Kurswechsel in Wurmbrands Leben. Aber das ist eine andere Geschichte. Aber auch da gilt: Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl!

Verfolgt, aber nicht verführt

Wurmbrands Jesusliebe und sein Glaubenszeugnis hatten ihren Preis. Auch im „freien“ Westen. Nahtlos wurde er auch hier wegen seines klaren, aber „politisch unkorrekten“ Zeugnisses kritisiert und verleumdet – aber nicht verführt. Im Gegenteil: Mutig prangerte er „die Verführung der Kirche“ an. In Tagen neuerlicher zeitgeistlicher Verführung ist es wichtig, auf Stimmen wie seine zu hören.

Manchmal kommt es einem so vor, als seien bestimmte Bücher zu früh geschrieben worden. Was gab es in den 1970er und 1980er Jahren nicht alles für Bücher zu endzeitlichen Themen. Heute, wo wir ein gutes Stück weiter Richtung Endzeit unterwegs sind, fehlen diese wegweisenden Stimmen oft.

Wir können uns eine Zeit vorstellen, in der es auch bei uns zu Diskriminierung und Benachteiligung von Christen kommen könnte. Wurmbrand war es wichtig, darüber zu sprechen, damit die Gemeinde sich darauf vorbereiten kann. Vorbereitung auf die Untergrundkirche!

Richard Wurmbrand

Gefoltert für Christus – im Rahmen dieser Aktion für Sie kostenlos

Das Buch „Gefoltert für Christus“ rüttelt auf und ruft in die entschiedene Jesus-Nachfolge. Das brauchen wir heute. Ja, manche Bücher mögen aus heutiger Sicht 40 oder 50 Jahre zu früh geschrieben worden sein, aber es ist nicht zu spät, sie neu für unsere Zeit zu entdecken.

Das dachte sich auch ein Unterstützer unserer Arbeit und finanziert die Verbreitung des Klassikers „Gefoltert für Christus“ von Richard Wurmbrand für diese Aktion vollumfänglich.

Bestellen Sie Ihr Exemplar hier. Die Bestellung ist für Sie kostenlos und wird von einem Unterstützer unserer Arbeit finanziert.

Gefoltert für Christus

Was darf uns unser Glaube kosten?

Die Zeichen stehen heute wieder auf Sturm. Die Front rückt näher. Biblische Positionen zu sexualethischen Fragen oder zu Fragen des Lebensschutzes können schnell problematisch werden. Ein falsches Wort, und Christen finden sich im Kreuzfeuer öffentlicher Kritik und Anklage wieder.

Schon ist vorstellbar, dass bürokratische Regeln instrumentalisiert werden könnten, um Druck aufzubauen. Was wäre, wenn eines Tages die Gemeinnützigkeit und damit der steuerliche Vorteil von Spenden an Kirchen oder christliche Vereine von der „richtigen“ Haltung in der „Gender-Debatte“ abhängig gemacht würde?

Christen im Deutschland des 21. Jahrhunderts werden sich die Frage stellen müssen: Was darf uns unser Glaube kosten? Vorbilder aus der bedrängten Gemeinde weltweit, Männer und Frauen wie Richard und Sabina Wurmbrand haben die Antwort für uns schon durchbuchstabiert: ALLES!

Das Vorbild der verfolgten Christen erinnert uns an unsere Berufung: Hoffnung in eine dunkle Welt zu tragen. Das wird nicht ohne Widerstand und Kritik gehen. Aber es ist nötig, denn was unserer Zeit gerade fehlt, ist Hoffnung. Wer will den Menschen Hoffnung bringen, wenn nicht wir Christen? Sind wir bereit, die Botschaft der Hoffnung weiterzusagen? Jetzt ist viel von Sorgen und Ängsten in Zusammenhang mit Corona zu spüren. In diese weltweite Corona-controversy, aber auch in die grundsätzlichen Fragen und Existenzängste der Menschen hinein gilt es die frohmachende Botschaft des Evangeliums zu verkünden – die Botschaft der Hoffnung auf Jesus!

Lesen sie weitere Zeugnisse

Unter www.verfolgte-christen.org finden Sie aktuelle Informationen und Zeugnisse verfolgter Christen. Die HMK bleibt dem Erbe von Richard und Sabina Wurmbrand, die German Mission in einer weltweiten Missionsfamilie zu sein, verpflichtet.

Dafür wurde die HMK in diesen Tagen mit dem Stephanus-Sonderpreis ausgezeichnet.

Monatlich gibt die HMK das Magazin „Stimme der Märtyrer“ heraus. Dieses Magazin ermutigt und lädt zur Fürbitte für verfolgte Christen ein. Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben, können Sie die „Stimme der Märtyrer“ sowie weiteres Informationsmaterial kostenlos unter folgender Adresse bestellen:

Hilfsaktion Märtyrerkirche
Tüfinger Str. 3
88690 Uhldingen

Aktuelle Gebetsanliegen und mehr finden Sie auf unserer Homepage www.verfolgte-christen.org.